Zukunft beginnt vor Ort - gemeinsam für Pfarrkirchen!

FDP zeigt wieder einmal ihr wahres Gesicht

Veröffentlicht am 31.07.2011 in Arbeit & Wirtschaft

Mit der Forderung die Hauptagentur für Arbeit in Pfarrkirchen aufzulösen und die damit verbundenen qualifizierten Arbeitsplätze im Landkreis oder sprich auch im ländlichen Raum aufzugeben bzw. nach Landshut zu verlagern, zeigt die FDP in ihrer Pressemitteilung wieder einmal ihr wahres Gesicht. Sinnigerweise beschreibt es die FDP als Degradierung. „Der FDP ist die Entwicklung des ländlichen Raumes offensichtlich egal“, so die Auffassung der Rottal-InnSPD.

„Am liebsten würde die FDP alle ‚Agenturen für Arbeit' ganz privatisieren und die Arbeitslosen nur noch privaten Vermittlern überlassen, um ihre Klientelpolitik weiter voranzubringen. Sie versuchen zurzeit verzweifelt ihre 3% zu kaschieren indem sie ihre haltlosen Steuersenkungen weiter propagieren. Die FDP hat doch für die Arbeitnehmer überhaupt nichts übrig und ihr ist es auch völlig egal, ob sich Leute hier im Landkreis Häuser gebaut und somit ihren Lebensmittelpunkt eingerichtet haben“, so die SPD-Kreisvorsitzende Renate Hebertinger.

Ferner hat die Partei für die Wohlhabenden hier im Landkries nicht begriffen, dass es in Pfarrkirchen nicht nur um den Abbau von Arbeitsplätzen geht, sondern auch um die Verlagerung einer Hauptagentur nach Landshut. In Landshut befinden sich bereits die Regierung von Niederbayern, der Verwaltungssitz des Bezirks Niederbayern, die Geschäftsleitung der Deutschen Rentenversicherung Süd, die Landwirtschaftliche Sozialversicherung, eine Hauptagentur für Arbeit und eine Hochschule. Die Liberalen wollen in Landshut noch mehr Arbeitsplätze für Behörden, obwohl dort schon weit über 1.000 Leute im öffentlichen Dienst arbeiten. Und wie bereits erwähnt, wollen die Liberalen nur zentralisieren. Der ländliche Raum ist ihnen hierbei völlig egal, ist sich die SPD-Kreisvorstandschaft einig.

Die geforderte Abgrenzung nach Städten und Kreisen hat die Arbeitsagentur längst erfüllt. Die Zusammenarbeit mit den Landkreisen Altötting und Mühldorf funktioniert aufgrund der Verbindung der Wirtschaftsräume und der Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln reibungslos. Aber nach Ansicht der FDP mach das wenig Sinn. Man kann sich über so viel Ignoranz nur wundern.

Als nächstes wird die FDP wohl den Abzug der Krankenversicherung, des Finanzamtes oder des Amtsgerichtes aus dem Landkreis fordern, weil auch diese Einrichtungen in deren Augen den Landkreis nicht voranbringen. Unter Behördenverlagerung versteht der stellv. FDP-Bezirksvorsitzende wohl nur die Verlagerung in die großen Städte. Die Rottal-InnSPD wird aber weiterhin mit aller Entschiedenheit für eine Hauptagentur für Arbeit In Pfarrkirchen und gegen die Behördenverlagerun-gen im ländlichen Raum eintreten.

Eggenfelden, 31.07.2011
Bernhard Hebertinger,
Pressesprecher

 

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