Zukunft beginnt vor Ort - gemeinsam für Pfarrkirchen!

08.08.2022 in Ortsverein von Rottal-InnSPD

SPD Hebertsfelden - Gut besuchte Jahreshauptversammlung

 

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Hebertsfeldener SPD im Zoidlhof. Ortsvorsitzender Martin Stallhofer konnte neben den zahlreichen Gästen den 3. Bürgermeister Klaus Ksienzyk, den ehemaligen 2. Bürgermeister Günter Wimmer, die ehemalige Gemeinderätin Helga Eigner, sowie den SPD-Kreisvorsitzenden Severin Eder und den Vorsitzenden der SPD Falkenberg-Schönau Peter Hofer begrüßen.

Zu Beginn wurde dem verstorben Mitglied Josef Stöckl gedacht, der 53 Jahre Mitglied der Sozialdemokraten war.

Das Hauptaugenmerk der Sitzung lag auf der Wahl der Delegierten für die Stimmkreiskonferenz, auf der die Kandidaten für die anstehende Landtags- und Bezirkstagswahl nominiert werden. Die Wahlen wurden souverän von Peter Hofer geleitet. Als ordentliche Delegierte gewählt wurden Martin Stallhofer und Klaus Ksienzyk, als Ersatz Konrad Duldinger und Monika Stallhofer.

Für den SPD-Ortsverein Schönau-Falkenberg wurden unter der Leitung von Severin Eder Sophie Hofer und als Ersatz Karin Lehner gewählt.

Der Kassenbericht wurde, wie seit Jahren, von Konrad Duldinger erstellt und er konnte einen positiven Kassenstand vermelden.

Auf dem Programm stand auch die Ehrung für langjährige Mitglieder.

Vom Ortsverein Hebertsfelden geehrt für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Kurt Häfner und Walter Pabst (je 50 Jahre), sowie Peter Berger (40 Jahre). Der Ortsverein Falkenberg-Schönau überreichte Herbert Kainzelsberger eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Das Politische kam selbstverständlich nicht zu kurz. So gab der 3. Bürgermeister und Gemeinderat Klaus Ksienzyk über die aktuellen Herausforderungen und Themen in der Gemeindepolitik einen Überblick.

Der Kreisvorsitzende Severin Eder stimmte die Anwesenden auf die Landtagswahl ein. Er ist sich sicher, dass man mit Fabian Gruber genau den richtigen Kandidaten habe. Zudem ging er noch auf die aktuelle Bundespolitik ein.

Die sich täglich verlängernde Wunschliste des bayerischen Ministerpräsidenten

und der CSU an die Bundesregierung sind eher als Polit-Kabarett einzuordnen, das auf die

Kleinkunstbühnen oder in die Heute-Show gehört. Jeden Tag überbieten sich Söder und Co.

mit neuen Forderungen und vermeintlichen Entlastungen für die Bürger. Nur kein Wort zum

Wie der Umsetzung oder der Finanzierung dazu, kritisiert SPD-Kreisvorsitzender Eder.

Nicht nur Politiker aus der Regierungskoalition in Berlin kritisieren dies als Politcomedy

oder ordinären Populismus. Die Zeiten sind zu ernst, jetzt ist vertrauensbildendes und

besonnenes Handeln gefordert, um die Bürger in unserem Land nicht weiter

zu verunsichern. „Da können wir wirklich froh sein, dass wir mit Olaf Scholz einen Bundeskanzler haben, dem gutes Regieren zum Wohle des deutschen Volkes wichtig ist. Von den meisten Fachleuten wird ihm ganz klar besonnenes Handeln in diesen Krisensituationen bescheinigt.“, so Eder.

Der Ortsvereinsvorsitzende Stallhofer bedankte sich bei allen Anwesenden für den guten Besuch. Gemeinsam mit Peter Hofer wurde versprochen, dass die Zusammenarbeit der beiden Ortsvereine weiter intensiviert werden solle.

Zum Schluss lud der 3. Bürgermeister Klaus Ksienzyk zum Weißwurstfrühshoppen ein.

08.07.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Eine Arche Noah mitten im Rottal

 

SPD-Politiker besuchen Herberts Gnadenhof in Hebertsfelden

„Auf Ihrem Bauernhof in Zaining bei Hebertsfelden kann man einen Eindruck davon bekommen, wie es damals auf der Arche Noah gewesen sein muss, als alle Tiere friedlich mit- und nebeneinander lebten“, stellte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag und tierschutzpolitische Sprecherin Ruth Müller, MdL fest. Gemeinsam mit den Vertretern der SPD im Landkreis Rottal-Inn besuchte sie, auf Initiativen von Severin Eder, Herbert Crnila, um sich über die vielfältigen Aufgaben seiner Einrichtung zu informieren. Beim Rundgang begleitet wurden sie von Yvonne Auer, die zusammen mit ihrer Tochter Alina eine der vielen Ehrenamtlichen ist, die sich dort um über 120 Tiere in allen Größenklassen kümmern. „Als während der Corona-Lockdowns die Menschen im Home-Office und im Home-Schooling waren, haben sich viele Menschen ein Haustier angeschafft, ohne die nötige Expertise zu haben“, so Yvonne Auer. Jetzt werden die Tiere nicht nur wieder in die Tierheime zurückgegeben, sondern landen auch bei uns, insbesondere dann, wenn sie krank oder verletzt sind. „Es wird oft vergessen, dass manche Tiere auch eine sehr hohe Lebenserwartung haben und man sich damit über Jahrzehnte bindet“, bedauert Herbert Crnila die Entwicklung. Beispiele davon konnten die SPD-Politiker bei ihrem Rundgang genügend sehen: Papageien, die in großzügigen Volieren auf dem Hof stehen und schon ein halbes Jahrhundert auf dem Gefieder haben. Oder Pferde, bei denen die Besitzer zu alt geworden sind, um sie noch selbst zu versorgen oder verstorben sind. Zirkusponies, die für Auftritte nicht mehr geeignet sind oder blinde und taube Hunde, die dennoch auf die warme Stimme und Atmosphäre, die der Tierfreund Herbert ausstrahlt, reagieren. „Gerade Pferde kosten immens viel Geld im Unterhalt und in der tierärztlichen Versorgung“. Die „Trends“ in der Tierhaltung lassen sich wenige Monate später in den Tierheimen und Gnadenhöfen ablesen, das stellte Ruth Müller fest, als sie die vielen verschiedenen Hühner und Hähne sah: Während Corona gab es auf einmal einen Trend zur Hühnerhaltung und Selbstversorgung. Doch wenn der Hahn jeden Tag kräht, nervt es nicht nur die Nachbarn sondern auch die Besitzer. Und so werden – im wahrsten Sinne des Wortes – immer wieder neue Hähne, die lästig geworden sind, auf dem weitläufigen Bauernhof-Gelände nachts einfach über den Zaun geworfen, in der Hoffnung, dass sich dann schon jemand kümmern werde, erfuhren die Besucher des SPD-Kreisverbands.

Ähnlich sei es mit jungen Katzen, deshalb mache sich die BayernSPD-Landtagsfraktion schon lange für eine bessere Förderung der Katzenkastration stark, damit die Population eingeschränkt werde: „Katzenkastration ist Tierschutz“, ist sich Ruth Müller mit den Verantwortlichen des Gnadenhofs einig. Denn unkastrierte Katzen zeugen durch ihre hohe Vermehrungsrate viele Nachkommen. Gerade in Gebieten, in denen sich verwilderte Hauskatzen ansiedeln, führt das immer wieder zu Tierschutzproblemen, Erkrankungen und Infektionen der jungen Katzen. Zudem habe man auch schon parlamentarische Initiativen zum Verbot der Qualzucht, zu Welpentransporten und dem Verbot für einen Handel von Tieren im Internet gestartet. „Tierschutz besteht auch aus viel Aufklärungsarbeit“, pflichtete Fabian Gruber bei, der mit seiner Familie selbst Hühner zuhause im Garten hält. Der Verein in Zaining finanziert sich durch Spenden, Bewirtungen bei Besuchen vor Ort und Tierpatenschaften. Für die Spendenkasse hatte die SPD-Abgeordnete Ruth Müller einen Scheck in Höhe von 200 Euro dabei. Und der Kreisvorsitzende Severin Eder hatte sein Herz an Xina verloren und übernahm für die Haflingerstute eine Tierpatenschaft. Auch Benjamin Lettl wird wohl in Zukunft ebenfalls häufiger in Zaining zu Gast sein, denn er ist neuer Pate des Hochlandrindes Herkules. Der Hebertsfeldener SPD-Ortsvorsitzende Martin Stallhofer bedankte sich zum Schluss bei der Landtagsabgeordneten Ruth Müller für ihren Besuch. „Die SPD lebt, ist vor Ort präsent und braucht sich vor niemandem zu verstecken. Gerade Ruth Müller ist in Niederbayern omnipräsent und hat immer ein offenes Ohr.“, so Stallhofer.

Foto: Geli Eder V. l. n. r.: Fabian Gruber, Ruth Müller, Herbert Crnila, Benjamin Lettl, Severin Eder, Michael Altenbuchner, Philipp Konrad, Martin Stallhofer.

05.06.2022 in Ortsverein

Interview mit dem Ortsvorsitzenden, Michael Altenbuchner

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Pfarrkirchner,
um unseren neuen Ortsvorsitzenden, Michael Altenbuchner, besser kennenzulernen, haben wir ihn um ein kurzes Interview gebeten. Seht selbst warum er sich dazu entschieden hat, sich für den Vorsitz zu bewerben, was ihn antreibt und was in Zukunft ansteht.

15.05.2022 in Ortsverein

Neuwahlen des Vorstands

 
Der neue Vorstand des Ortsvereins Pfarrkirchen

Am Sonntag dem 15.05. wurden die Karten neu gemischt. Der Ortsverein Pfarrkirchen hat einen neuen Vorstand, sowie die Delegierten für Kreis-, Unterbezirks- und Stimmkreiskonferenz gewählt. Hier sind die Ergebnisse

27.04.2022 in Landespolitik von Rottal-InnSPD

Votum für SPD-Direktkandidatur in Rottal-Inn

 
Bild: Josepha und Markus

Fabian Gruber aus Massing bewirbt sich als Direktkandidat für den Bayerischen Landtag 

„Es ist ein positives Zeichen der Geschlossenheit innerhalb der SPD und setzt die Segel in Richtung Wahlerfolg. Mit Fabian haben wir die richtige Person zur richtigen Zeit.” Mit diesen Worten beschreibt der SPD-Kreisvorsitzende Severin Eder das einstimmige Votum des SPD-Kreisvorstandes Rottal-Inn für Fabian Gruber aus dem Ortsverein Eggenfelden für die Landtagsdirektkandidatur 2023. Nun hat der Vorstand der Kreis-SPD bereits eineinhalb Jahre vor dem Wahltag eine Entscheidung getroffen und ihren jungen Kandidaten volle Unterstützung zugesagt. Dass diese Personalie bereits so frühzeitig bekannt wird, soll der gesamten Kreis-SPD einen Aufschwung geben und Fabian Gruber die Möglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern intensiv ins Gespräch zu kommen. „Das Ziel ist klar. Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger in Rottal-Inn erreichen und sie überzeugen, dass eine Stimme für mich, eine Stimme für ein rotes Rottal-Inn mit Zukunft ist. Ich trete an, um das Direktmandat zu gewinnen, um die junge Stimme Rottal-Inns im Bayerischen Landtag zu sein”, gibt sich der 27-jährige designierte Landtagskandidat Fabian Gruber kämpferisch.

Der in Massing lebende Fabian Gruber ist in Bogen aufgewachsen. Dort engagierte er sich schon früh für die örtliche Gemeinde und unterstützte die Kinder- und Jugendarbeit mit vollem Einsatz. Nach seinem Studium der Germanistik und Geschichte in Regensburg, ist er nun Referendar für Gymnasiallehramt. „Die Wurzeln unserer bayerischen Kultur zu wahren und aus ihnen heraus unsere individuelle Art zu leben schöpfen, schafft eine moderne, solidarische und weltoffene Gesellschaft”, stellt Gruber dar. Der Jungpolitiker Gruber betont: „Ich stehe mit beiden Beinen im Leben und sehe, dass wir in Rottal-Inn großes Potential haben, erfolgreich weiter in Richtung Zukunft zu starten.” Die Entwicklung Europas, als Europa der Regionen, ist ein Herzensprojekt, welches er sich mit Leidenschaft widmet. Durch seinen Beruf hat er zudem einen tiefen Einblick in das bayerische Bildungssystem. „Wir haben jetzt die Möglichkeit in die Zukunft zu starten. Mit progressiven Ideen und Vernunft können wir unser Bestes geben. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, gemeinsam mit mir diesen Weg zu bestreiten”, erörtert Gruber, der sich als Sozialdemokrat im besonderen Maße für die Belange der Menschen stark macht.

In den kommenden Monaten möchte dieser durch seine Kandidatur die SPD Rottal-Inn auf Erfolgskurs bringen. Dazu ruft er zu einem Wahlkampf auf, der die Menschen auf besondere Weise ansprechen soll. „Mein Konzept ist eine multimediale Kampagne, die stark auf Kommunikation und Kooperation setzt, zu führen. Wir als SPD werden sozialdemokratische Themen klar in den Vordergrund stellen und uns damit klar positionieren”, beschreibt Gruber selbst seine Idee des bevorstehen Wahlkampfes. In den nächsten Monaten werden sich viele Chancen ergeben Gruber als Politiker und Mensch näher kennen zu lernen. Die Bevölkerung kann also gespannt sein, was sie in nächster Zeit von der SPD hören und sehen wird.

14.04.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Kinoabend für und mit Frauen

 

MdL Ruth Müller: Wir brauchen die Perspektiven von Frauen in der Politik 

Massing. Zu einem Kinoabend im Massinger Rupertuskeller hatte durch die Initiative von Fabian Gruber die SPD im Landkreis Rottal-Inn die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL eingeladen. In seiner Begrüßung machte der stellvertretende Vorsitzende, Benjamin Lettl deutlich, dass in der Rückschau natürlich bereits viele Meilensteine erreicht worden sind, diese aber noch lange nicht ausreichen, wenn man dem Auftrag des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ernst nehme. Diesen Satz habe im Übrigen die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert gegen viele Widerstände hineinverhandelt. Und selbst danach sei es noch ein langer Weg gewesen, von der Abschaffung des Gehorsamsparagraphs im Jahr 1957 bis hin zur Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe im Jahr 1997. „Friedrich Merz hat damals übrigens dagegen gestimmt“, rief Benjamin Lettl in Erinnerung. Denn auch dieses Thema wurde im Film „Die Unbeugsamen“ angesprochen. Der Film erzählt von der Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit großer Geduld. Der Film als beeindruckendes Zeitdokument begeisterte die Gäste und gab Anstoß zu vielfältigen Diskussionen. 

Ruth Müller spannte in ihrer einführenden Rede den Bogen von den Errungenschaften der Vergangenheit hin zu den Herausforderungen der Gegenwart: „Wie uns der Film zeigt, haben wir in der Zwischenzeit vieles erreicht. Aber Corona hat auch wieder deutlich gemacht, dass Frauen im Erwerbsleben oft diejenigen sind, die zugunsten der Familie zurückstecken. Es waren überwiegend Frauen, die zuhause geblieben sind und sich um die Care-Arbeit gekümmert haben. Es waren meistens Frauen, die das Home-Schooling organisiert haben und die ihre Arbeitszeit reduziert haben.“

Im Anschluss lud der Kreisvorsitzende der SPD Rottal-Inn, Severin Eder noch dazu ein, über das Gesehene zu sprechen. Die Resonanz auf das Kino im Rupertuskeller war eindeutig: Eine Wiederholung wurde von allen Seiten gewünscht. 

 

Bildunterschrift

Fotograf: Michael Altenbuchner  

v. l. n. r.: Benjamin Lettl, Luisa Haag, Maria Bellmann, Ruth Müller, MdL und Severin Eder

13.04.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Pressemitteilung der SPD Rottal-Inn

 

In der vorerst letzten digitalen Vorstandssitzung haben sich die Rottaler Genossinnen und Genossen mit aktuellen Themen und Planungen auseinandergesetzt. “Wir haben bereits die ersten thematischen Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unseren themenbezogenen Veranstaltungen einladen, denn Politik funktioniert nur im Dialog und schon gar nicht von oben nach unten.”, so der SPD-Kreisvorsitzende Severin Eder. 

Ein Hauptthema dieser Sitzung ist die aktuelle Lage der Menschen in der Ukraine gewesen. Dabei hat Marion C. Winter als engagierte Bürgerin über ihr Engagement mit ihrem Verein Frauenbaum e.V. gesprochen, wie sie den Menschen in der Ukraine vor Ort Hilfe zukommen lässt. “Es ist erschreckend, wie dramatisch sich die Lage vor allem für die Zivilisten dort gestaltet. Hilfsgüter dort hinzubringen wird immer schwerer. Doch die Bereitschaft, diesen Menschen zu helfen, ist groß”, berichtet das Vorstandsmitglied des Frauenbaum e.V.. Mit eindrucksvollen Bildern erläutert sie wie die Hilfe aus dem Rottal-Inn koordiniert und bis an die Zielregion gebracht wird. Dabei sieht sie die Bereitschaft zur Hilfe von Schülerinnen und Schülern einiger Rottal-Inner Schulen an den Hilfsaktionen als besonders eindrucksvoll. Die Hilfsaktivistien stellt kar: “Bedenken bereitet mir jedoch die Tatsache, dass sich viele Menschen bereits an das Leid der Menschen in der Ukraine gewöhnt haben. Es ist so wenig was wir tun können, um zu helfen, aber auch das ist wichtig. Jedes Paket was zu einem Menschen kommt, der nichts mehr hat, jede Packung Medikamente, die Schmerzen mildert, jede saubere Binde, die eine Wunde verschließen kann, jedes Brot, das einen Magen füllt, alles ist wichtig und hilft.” 

Daher sieht die SPD sich hier in der Verantwortung, dies zu thematisieren und aktiv zu unterstützen. Zudem sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sich in ihren Möglichkeiten solidarisch zu zeigen und zu beteiligen. Weitere konkrete Informationen wie die Menschen in Rottal-Inn helfen können, sind auf der Homepage des Vereins Frauenbaum e.V. zu finden (https://www.frauenbaum.de/ukraine-hilfe). “Dass wir als SPD Rottal-Inn diese Hilfsaktionen unterstützen, ist ein demokratischer Auftrag, den wir selbstverständlich wahrnehmen”, hebt Fabian Gruber aus dem Ortsverein Eggenfelden hervor. 

Zum Schluss wurde noch über die strukturelle Arbeit innerhalb der SPD Rottal-Inn diskutiert, wie die Menschen bestmöglichst erreicht und eingebunden werden können. Als eine moderne Volkspartei hat sich die SPD-Kreisvorstandschaft Rottal-Inn bereits auf den Weg in eine moderne und zugleich in der Region verwurzelte Zukunft gemacht. “Wir möchten uns für einen Politikstil mit klarer Haltung einsetzen, der nahe bei den Menschen und proaktiven im Austausch mit ihnen ist. Das ist ein wichtiger Teil unseres politischen Selbstverständnisses”, stellt der SPD-Kreisvorsitzende Eder abschließend fest." 

08.03.2022 in Europa von Rottal-InnSPD

Das Schießen und Töten in der Ukraine so schnell wie möglich beenden!

 

"Das Schießen und Töten in der Ukraine muss so schnell wie möglich beendet und es muss sofort an den Verhandlungstisch zurückgekehrt werden!", das war der einhellige Tenor bei der Online-Diskussion der beiden SPD-Kreisverbände Rottal-Inn und Dingolfing-Landau mit der SPD-Außenpolitikerin Gabriela Heinrich MdB am vergangenen Freitag, so der SPD-Kreisvorsitzende Severin Eder aus Rottal-Inn. Die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich ist seit 2013 im Deutschen Bundestag und derzeit stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für Außen-, Verteidigungs-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik. Als studierte Slawistin ist sie Expertin für Osteuropa.

Der Einmarsch der russischen Armee auf den Befehl des russischen Machthabers Putin hat die europäische Sicherheits- und Friedensordnung nach Ende des Kalten Kriegs sozusagen über Nacht im wahrsten Sinne pulverisiert, so Heinrich. Putin hat alle Politiker aus Europa und dem Westen, die wirklich alles versucht haben, um einen heißen Krieg zu verhindern, eiskalt belogen, so wie es die deutsche Außenministerin Baerbock formulierte. Er hat nicht mal versucht, der Invasion eine völkerrechtliche Scheinlegitimation zu geben. Im Gegenteil, Putin droht nun auch noch mit Atomwaffen. Leider, so Heinrich weiter, haben die Menschen in Russland fast nur noch Zugang zu Informationen aus den von Putin gleichgeschalteten Medien und sind daher der einseitigen Propaganda ausgeliefert.

Aber die vielen Opfer bei den zumeist sehr jungen russischen Soldaten, die Zahlen gehen derzeit von 5.000 - 12.000 Gefallenen aus, werden sich auch durch die Propaganda nicht mehr verheimlichen lassen. Diese Gefallenen haben Mütter, Familien und Angehörige, die früher oder später Fragen stellen werden. Diesem stetig ansteigenden Druck aus der Bevölkerung werden die Machthaber um Putin mehr und mehr zu spüren bekommen. Dieser Druck war es damals, der maßgeblich für den Abzug der Roten Armee 1988 aus Afghanistan sorgte.

Jedenfalls leistet Putin mit seinem Krieg einen entscheidenden Beitrag zum weiteren "Nation-Building" der Ukraine, erklärte Heinrich. Aufgrund der jahrhundertealten Verbindungen zwischen Russland und der Ukraine bestehen vielfache persönliche und familiäre Verbindungen der Menschen in beiden Ländern, die zumeist sehr freundschaftlich sind. Aber der brutale Krieg von Putin sorgt nun dafür, dass sich alle nun als Ukrainer sehen und daher zum Widerstand entschlossen sind. Und das Bombardieren vieler ziviler Ziele mit sehr vielen Opfern in den Städten der Ukraine tut ein Übriges.

Dass Russland insbesondere wirtschaftlich sehr verletzlich ist, werden die einheitlichen Sanktionen aus der EU, der NATO und vieler weiterer Staaten auf der Welt bald zeigen. Denn wirtschaftlich hat sich Russland in den letzten Jahren deutlich schlechter als die Ukraine entwickelt. Zudem wurde Russland immer diktatorischer, während die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie deutliche Fortschritte machte, so Heinrich. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Russlands machen die vielfach berichteten Probleme beim Nachschub und der Logistik der russischen Armee deutlich. Es wird vielfach von Plünderungen berichtet, weil die russischen Soldaten offenbar keine ausreichende Verpflegung haben.

Es ist richtig, da alle diplomatischen Versuche nichts gefruchtet haben, stellte Heinrich fest, dass wir die Ukraine nun auch mit Waffen zur Selbstverteidigung ausrüsten, nachdem Deutschland die Ukraine als größter Geldgeber schon viele Jahre unterstützt hat. Wichtig ist jetzt auch, die Ukraine soweit wie möglich humanitär zu unterstützen und die hunderttausende von Flüchtlingen aus der Ukraine aufzunehmen und zu versorgen.

Trotzdem ist es wichtig, dass wir die Kommunikation mit dem russischen Volk soweit wie möglich aufrechterhalten. Denn es wird wieder eine Zeit nach dem Krieg, oder sogar nach Putin, geben, erläuterte Heinrich. Viele deutsche und bayerische Städte unterhalten zum Beispiel Partnerschaften mit russischen und ukrainischen Städten: Nürnberg mit Charkiw, Erlangen mit Wladimir, Berlin mit Moskau, München mit Kyiv. Trotz der jetzt teilweise laut werdenden Kritik, diese Verbindungen jetzt auf den Prüfstand stellen oder sogar beenden, bekräftigt Heinrich: „Davon halte ich nichts, wir dürfen gerade jetzt die Verbindung zur russischen Zivilgesellschaft nicht abreißen lassen!“ In vielen russischen Städten, auch unserer Partnerstädte, versuchen die Menschen, Kritik zu äußern und werden dafür festgenommen. Wir müssen konstatieren, so Heinrich weiter, das ist Putins Krieg, und schon gar nicht der von den Russinnen und Russen, die in vielen russischen Städten gegen den Angriff auf die Ukraine demonstrieren. "Jetzt die Städtepartnerschaften auszusetzen, wäre das falsche Signal an die Zivilgesellschaft in Russland“, so Gabriela Heinrich, "wir alle hoffen, dass der Krieg möglichst schnell vorbei sein wird. Und mit Hilfe der Kontakte über die Städtepartnerschaften können wir hoffentlich wieder schnell zusammenfinden.“

21.02.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Rottal-Inn ist bunt!

 

Am 19.02.2022 nahm die Kreis SPD geschlossen an der Kundgebung "Hass ist keine Alternative" teil und zeigte klare Kante gegen Rechts.

Für die SPD sprach Fabian Gruber aus Massing - hier ist die Rede in voller Länge:
"Liebe Bürger:innen, Genoss:innen und Freunde der Demokratie, mein Name ist Fabian Gruber und ich spreche heute als Vertreter der Kreis-SPD Rottal-Inn.

Ich freue mich sehr, heute mit Euch gemeinsam hier zu sein. Schön, dass Ihr alle da seid und Flagge gegen Hass, Hetze und Rechts zeigt. Wir stehen hier, um als eine Gemeinschaft, mit einer Stimme vereint für unsere Freiheit, unsere Art zu leben und unsere Demokratie einzustehen. Schon vor mehr als 2000 Jahren haben sich Bürger versammelt und die ersten Furchen der Demokratie in die Geschichte der Menschheit geschlagen. Auch wir sind heute hier zusammengekommen, um gemeinschaftlich Demokratie zu leben. Das höchste Gut unseres Zusammenlebens ist genau diese Freiheit. Diese Freiheit fordert aber von jedem einzelnen, Verantwortung zu übernehmen und Solidarität für die Gemeinschaft zu zeigen. Wir wollen heute Respekt zeigen, Respekt für alle, die sich seit Jahren für unsere Demokratie einsetzten und mutig gegen Hass und Hetze Tag für Tag vorgehen.
Das gilt besonders allen ehrenamtlich engagierten Menschen, die Anfeindungen und Schlimmeres ausgesetzt sind. Ihnen gilt unsere Hochachtung und Ihnen wollen wir auch heute zurufen. Ihr seid nicht allein, wir stehen an eurer Seite.

Auch möchte ich daran erinnern, dass genau heute vor zwei Jahren in Hanau, bei einem schrecklichen, rechtsextremistischen Anschlag, neun Mitbürger:innen grausam ermordet wurden. An einem Tag wie diesen, zeigt sich die hässlichste Fratze rechten Terrors. Lasst uns daher gerade heute, selbstbewusst und mutig den Menschen zeigen, Rottal-Inn, Pfarrkirchen ist bunt. Wir zeigen heute, dass wir für Solidarität und Respekt, für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen. Wir möchten heute allen zeigen, dass wir vereint, auf dem Boden unseres Grundgesetzes, füreinander da sind. Sich mit Worten klar von Rechts abzugrenzen, ist eine Verpflichtung für alle demokratischen Parteien Deutschlands.

 

Doch dies auch auf der Straße, sichtbar und transparent der Gesellschaft zu zeigen, durch eine Demonstration wie dieser, ist eine unverzichtbare Notwendigkeit, die von allen Parteien und vor allem von all unseren gewählten VolksvertreterInnen erfüllt werden muss. Auch wenn sich heute nicht alle demokratischen Kräfte dazu aufraffen konnten hier zu sein, Wir tun heute genau das. Aktiv für eine freie, solidarische und offene Gesellschaft Flagge zeigen. Schön, dass Ihr hier seid. Denn es ist entscheidend, dass wir hier sind. Für Freiheit und Vernunft! Für Respekt und Vielfalt! Für Solidarität! Denn es lebe unsere freie Gesellschaft, es lebe unsere Demokratie Freundschaft!"

21.02.2022 in Kommunalpolitik von Rottal-InnSPD

Herzlich Willkommen beim SPD-Kreisverband Rottal-Inn

 

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

es freut uns sehr, dass Sie sich für die politische Arbeit der Rottal-Inn SPD interessieren.
Wir engagieren uns, um Verbesserungen für die Bürger im Landkreis, den Städten und Gemeinden zu erreichen.

Wir tun dies im Rahmen unserer Möglichkeiten (Kreis-, Stadt-, Gemeinderäte) in den kommunalen Gremien. Wir haben das Gemeinwohl im Sinn, bei dem auch zwischen Vor- und Nachteilen ALLER Betroffener abgewogen wird.

Die Miglieder der Vorstandschaft finden sie hier in der Rubrik Kreisvorstand

Termine

Alle Termine öffnen.

07.09.2022, 19:00 Uhr Stammtisch
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns in einem offenen Stammtisch um uns über lokale und nationale Theme …

24.09.2022 AG SPDqueer Niederbayern: 4. CSD Landshut
Mit Demonstrationszug und MdL Doris Rauscher, queerpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Schirmh …

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