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„Zehn Jahre aktiv und stark“

Veröffentlicht am 19.01.2009 in Kreisvorstand

Kreisvorsitzende Renate Hebertinger feiert Amtsjubiläum - Laudatio von SPD-Landeschef Ludwig Stiegler

Sie ist aktiv, fröhlich und stark - das betonten alle Laudatoren bei der Feier zum Amtsjubiläum von SPD-Kreisvorsitzender Renate Hebertinger unisono. Seit zehn Jahren hält sie die Zügel der Kreis-SPD in der Hand. Bei der Veranstaltung gestern im Stadtsaal gab es für die „rote Renate aus dem Rottal“ viele Dankesworte für ihr engagiertes Wirken in der Partei. Allen voran war es Landesvorsitzender Ludwig Stiegler, der neben dem Hauptreferat an diesem Nachmittag eine Lobeshymne auf Hebertinger hielt.

„Du gehörst zu denen, die der BayernSPD ein tolles Gesicht geben“, sagte der aus der Oberpfalz stammende SPD-Mann in seiner mit Humor und Dialekt gewürzten Laudatio. Bei so vielen Tugenden und Fähigkeiten „haut’s oan direkt um“. Dank sagte Stiegler, der die Jubilarin als Vorbild für viele bezeichnete, vor allem für ihre Stetigkeit: „Der Glanz der Dauer steht über deiner Arbeit.“

In seinem Referat ging Bayerns SPD-Chef in erster Linie auf die derzeitige Finanzkrise ein und deren Auswirkungen auf das neue Jahr ein. „2009 wird ein extrem forderndes Jahr“, prognostizierte Stiegler und sprach von einer „Katastrophe ungeahnten Ausmaßes“. Der Redner ging an dieser Stelle mit den Bankmanagern („den Herren in feinen Nadelstreifenanzügen“) ins Gericht. „Das, was sie für den letzten Schrei gehalten haben, ist gescheitert.“ Die Weltwirtschaft, so der Landesvorsitzende, sei mit den liberalen und konservativen Ideologien in den Abgrund geraten. In der Zukunft, so Stiegler, sei eine starke Regulierung der Finanzmärkte unvermeidbar. „Wir müssen das Bankensystem neu ordnen. Das ist die Hauptaufgabe in diesem Jahr.“

Und: Nicht die Steuerzahler sollten für den Schaden zahlen, sondern die verantwortlichen Aktionäre, „die Bankenchef Josef Ackermann geglaubt haben“. Stiegler sprach außerdem die Misere in der Automobilindustrie und hier die Position Deutschlands an. „Wir sind mit der Weltwirtschaft verwoben wie kein anderes Land auf der Erde.“ Gerade Bayern gelte als Exportland schlechthin. Es werde große Anstrengungen kosten, Zuliefererfirmen zu halten. Wichtig sei es, die Unternehmen zu unterstützen - mit staatlicher Hilfe. Mindestlöhne, Steuererleichterung für die unteren Einkommen und energetische Gebäudesanierung waren weitere Themen, auf die der SPD-Chef bei dieser Gelegenheit einging. „Eine starke Sozialdemokratie, die das Herz am rechten Fleck hat, bringt etwas voran“ - diesen Satz gab er den rund 80 Gästen mit auf den Nachhauseweg. Und er versäumte es nicht, der gesamten Kreis-SPD für ihr Wirken in Rottal-Inn zu danken. „Ihr seid eine tolle Truppe.“

Ins gleich Horn stieß auch Juso-Landesvorsitzender Thomas Asböck. Die SPD sei ständig präsent, meinte er. An Renate Hebertinger gerichtet betonte er: „Seit du an der Spitze bist, hat sich vieles zum Positiven geändert. Immer wieder bringst du neue Ideen für die politische Arbeit vor Ort ein. Wir sind stolz, dass wir dich haben.“ Nicht zuletzt seien die geringen Austrittsquoten ein persönliches Verdienst der SPD-Kreischefin.

Als „beste Kreisvorsitzende, die es überhaupt gibt“ bezeichnete stellvertretender Landesvorsitzender MdB Florian Pronold die Jubilarin und vergaß dabei nicht, auch ihrem Ehemann, Bernhard, für die „unbezahlba- re“ Arbeit zu danken. „Ihr beide habt viel für den Kreisverband getan.“ Pronold lobte in diesem Zusammenhang auch den Einsatz für die junge Generation. Hebertinger habe sich immer wieder dafür stark gemacht, „dass auch der politische Nachwuchs nach oben kommt“.

Eingangs der Veranstaltung, die von der „Hausmusi Winkler“ aus Eggenfelden umrahmt wurde, hatte stv. Kreisvorsitzende Maria Bellmann mehrere Ehrengäste begrüßt, darunter MdL Reinhold Perlak (Straubing), stv. Landrat Karl Riedler, den Chef der Kreistagsfraktion, Kurt Vallée, Bürgermeister Michael Adam aus Bodenmais, 2. Bürgermeister und stv. Kreisvorsitzenden Thorsten Frankenberger aus Ering.

 

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