SPD Pfarrkirchen zu Besuch im Mühldorfer Rathaus

Ortsverein

Marianne Zollner (SPD), 1. Bürgermeisterin der Stadt Mühldorf am Inn freute sich über den Besuch der Mitglieder des Pfarrkirchener SPD-Ortsvereins und der Stadtratsfraktion und deren Interesse an kommunalpolitischen Themen. Zum wiederholen Male traf sich die Delegation aus Pfarrkirchen mit der aktuellen Stadtspitze der historischen Kreisstadt am Inn zu einem Gedankenaustausch. Empfangen wurde die Besuchergruppe im historischen Sitzungssaal des Rathauses, in dem seit über 500 Jahren bis heute die Stadtratssitzungen stattfinden. Bürgermeisterin Marianne Zollner informierte über die Historie der Stadt und gab Auskunft über die aktuellen Themen.

Der seit 2018 laufende Prozess der Stadtentwicklung, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger, Stadt und Fachplaner gemeinsam daran arbeiten, die Stadt zukunftsfähig und nachhaltig weiter zu entwickeln stieß auf besonderes Interesse. Das Planungsinstrument dazu ist der Flächennutzungsplan, der sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt und die Bereiche für Wohnen, Gewerbe, Grün- und Erholungsflächen, Natur, Straßen und Wege, Verkehrsflächen und Gemeinbedarfsflächen für einen Zeitraum von 10 – 15 Jahren festlegt. 3. Bürgermeisterin Franziska Wenzl erinnerte daran, dass sie bereits im Kommunalwahlkampf 2014 ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Pfarrkirchen gefordert habe, um dem allgemeinen Trend der Innenstadtverödung entgegenzuwirken. Eine Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes aus dem Jahr 1997 sei unbedingt erforderlich. Wenn man die Grundlage städtischen Handelns, nämlich den Flächennutzungsplan anspreche, sei es erforderlich, dass der dem Stadtrat aktuell bekannt ist, meinte Stadtrat Kurt Vallée. Seit Jahren fordere die SPD-Fraktion die Vorlage des Flächennutzungsplanes. Da ein Ingenieurbüro befasst war, sei er wohl in einer Schublade. Auch aus dem Stadtrat habe es keine weiteren Initiativen gegeben.

Wichtig war Marianne Zollner die Feststellung, dass die Stadt die Planungshoheit hat und der Stadtrat diese in seinen Entscheidungen wahrnimmt. „Wir bestimmen das gesunde Wachstum mit entsprechender Infrastruktur (Kinderbetreuung, Verkehr, Parken)“, so die Bürgermeisterin. Es solle flächensparend mit Tiefgaragen gebaut werden. Landwirtschaftliche Nutzflächen sind zu erhalten. Ideen aus den Bürgerwerkstätten werden bereits umgesetzt und sind Inhalt neuer Bebauungspläne, wie z. B. keine Versiegelung von breiten Vorgärten.

Marianne Zollner wies darauf hin, dass Mühldorf wie Pfarrkirchen eine Hochschulstadt sei. Inzwischen seien 600 Studierende am Campus Mühldorf. Viele Studierende seien aus der Region, daher habe es nicht zusätzlichen Druck auf den angespannten Wohnungsmarkt gegeben.

Die Pfarrkirchener SPD-Mitglieder diskutierten eifrig über Themen wie Erhalt einer lebendigen Innenstadt, Gewerbeansiedlung, Verkehr, Erschließung neuer Wohngebiete sowie Natur und Umwelt. Ortsvorsitzender Rainer Niedermeier bedankte sich bei Bürgermeisterin Marianne Zollner für die interessanten Einblicke und ihre Offenheit. Er wünschte ihr für die anstehende Kommunalwahl viel Erfolg.

 
 

Die bessere Antwort für Bayern!

 

Besucherzähler

Besucher:883864
Heute:15
Online:1
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 883864 -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitfahrzentrale Rottal-Inn