Zukunft beginnt vor Ort - gemeinsam für Pfarrkirchen!

08.03.2022 in Europa von Rottal-InnSPD

Das Schießen und Töten in der Ukraine so schnell wie möglich beenden!

 

"Das Schießen und Töten in der Ukraine muss so schnell wie möglich beendet und es muss sofort an den Verhandlungstisch zurückgekehrt werden!", das war der einhellige Tenor bei der Online-Diskussion der beiden SPD-Kreisverbände Rottal-Inn und Dingolfing-Landau mit der SPD-Außenpolitikerin Gabriela Heinrich MdB am vergangenen Freitag, so der SPD-Kreisvorsitzende Severin Eder aus Rottal-Inn. Die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich ist seit 2013 im Deutschen Bundestag und derzeit stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für Außen-, Verteidigungs-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik. Als studierte Slawistin ist sie Expertin für Osteuropa.

Der Einmarsch der russischen Armee auf den Befehl des russischen Machthabers Putin hat die europäische Sicherheits- und Friedensordnung nach Ende des Kalten Kriegs sozusagen über Nacht im wahrsten Sinne pulverisiert, so Heinrich. Putin hat alle Politiker aus Europa und dem Westen, die wirklich alles versucht haben, um einen heißen Krieg zu verhindern, eiskalt belogen, so wie es die deutsche Außenministerin Baerbock formulierte. Er hat nicht mal versucht, der Invasion eine völkerrechtliche Scheinlegitimation zu geben. Im Gegenteil, Putin droht nun auch noch mit Atomwaffen. Leider, so Heinrich weiter, haben die Menschen in Russland fast nur noch Zugang zu Informationen aus den von Putin gleichgeschalteten Medien und sind daher der einseitigen Propaganda ausgeliefert.

Aber die vielen Opfer bei den zumeist sehr jungen russischen Soldaten, die Zahlen gehen derzeit von 5.000 - 12.000 Gefallenen aus, werden sich auch durch die Propaganda nicht mehr verheimlichen lassen. Diese Gefallenen haben Mütter, Familien und Angehörige, die früher oder später Fragen stellen werden. Diesem stetig ansteigenden Druck aus der Bevölkerung werden die Machthaber um Putin mehr und mehr zu spüren bekommen. Dieser Druck war es damals, der maßgeblich für den Abzug der Roten Armee 1988 aus Afghanistan sorgte.

Jedenfalls leistet Putin mit seinem Krieg einen entscheidenden Beitrag zum weiteren "Nation-Building" der Ukraine, erklärte Heinrich. Aufgrund der jahrhundertealten Verbindungen zwischen Russland und der Ukraine bestehen vielfache persönliche und familiäre Verbindungen der Menschen in beiden Ländern, die zumeist sehr freundschaftlich sind. Aber der brutale Krieg von Putin sorgt nun dafür, dass sich alle nun als Ukrainer sehen und daher zum Widerstand entschlossen sind. Und das Bombardieren vieler ziviler Ziele mit sehr vielen Opfern in den Städten der Ukraine tut ein Übriges.

Dass Russland insbesondere wirtschaftlich sehr verletzlich ist, werden die einheitlichen Sanktionen aus der EU, der NATO und vieler weiterer Staaten auf der Welt bald zeigen. Denn wirtschaftlich hat sich Russland in den letzten Jahren deutlich schlechter als die Ukraine entwickelt. Zudem wurde Russland immer diktatorischer, während die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie deutliche Fortschritte machte, so Heinrich. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Russlands machen die vielfach berichteten Probleme beim Nachschub und der Logistik der russischen Armee deutlich. Es wird vielfach von Plünderungen berichtet, weil die russischen Soldaten offenbar keine ausreichende Verpflegung haben.

Es ist richtig, da alle diplomatischen Versuche nichts gefruchtet haben, stellte Heinrich fest, dass wir die Ukraine nun auch mit Waffen zur Selbstverteidigung ausrüsten, nachdem Deutschland die Ukraine als größter Geldgeber schon viele Jahre unterstützt hat. Wichtig ist jetzt auch, die Ukraine soweit wie möglich humanitär zu unterstützen und die hunderttausende von Flüchtlingen aus der Ukraine aufzunehmen und zu versorgen.

Trotzdem ist es wichtig, dass wir die Kommunikation mit dem russischen Volk soweit wie möglich aufrechterhalten. Denn es wird wieder eine Zeit nach dem Krieg, oder sogar nach Putin, geben, erläuterte Heinrich. Viele deutsche und bayerische Städte unterhalten zum Beispiel Partnerschaften mit russischen und ukrainischen Städten: Nürnberg mit Charkiw, Erlangen mit Wladimir, Berlin mit Moskau, München mit Kyiv. Trotz der jetzt teilweise laut werdenden Kritik, diese Verbindungen jetzt auf den Prüfstand stellen oder sogar beenden, bekräftigt Heinrich: „Davon halte ich nichts, wir dürfen gerade jetzt die Verbindung zur russischen Zivilgesellschaft nicht abreißen lassen!“ In vielen russischen Städten, auch unserer Partnerstädte, versuchen die Menschen, Kritik zu äußern und werden dafür festgenommen. Wir müssen konstatieren, so Heinrich weiter, das ist Putins Krieg, und schon gar nicht der von den Russinnen und Russen, die in vielen russischen Städten gegen den Angriff auf die Ukraine demonstrieren. "Jetzt die Städtepartnerschaften auszusetzen, wäre das falsche Signal an die Zivilgesellschaft in Russland“, so Gabriela Heinrich, "wir alle hoffen, dass der Krieg möglichst schnell vorbei sein wird. Und mit Hilfe der Kontakte über die Städtepartnerschaften können wir hoffentlich wieder schnell zusammenfinden.“

28.02.2014 in Europa von Rottal-InnSPD

Jeder Europäer und jede Europäerin muss die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben.

 

Wir brauchen eine umfassende Gleichstellung von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen in allen Ländern, nicht nur der EU, aber das ist ein wichtiger Schritt, zu dem wir etwas beitragen können. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden nicht ob, sondern welche Gleichstellungspolitik in Europa gemacht wird.

26.05.2009 in Europa von Rottal-InnSPD

Gegen Sparkassen-Fusion und Union mit FDP

 

Europakandidat der Niederbayern SPD sprach auf Abschlusskundgebung der Rottal-Inn SPD zur Europawahl

„Nur ein Europa des sozialen Fortschritts wird langfristig Wohlstand und Beschäftigung für die Menschen in Europa sichern.“ Davon ist Christian Flisek, Europakandidat der NiederbayernSPD, fest überzeugt. Auf Einladung der Rottal-InnSPD sprach er auf der Abschlusskundgebung zur Europawahl zum Thema „Gemeinsam für sozialen Fortschritt in Europa“.

05.05.2009 in Europa von Rottal-InnSPD

Gemeinsam für sozialen Fortschritt in Europa

 

Am 15.05.2009 um 19.30 Abschlusskundgebung zur Europawahl mit Christian Flisek in Kirchdorf am Inn

Der Europakandidat der NiederbayernSPD, Christian Flisek, kommt am Freitag, den 15. Mai zu einem ganztägigen Besuch in den Landkreis Rottal-Inn. Beginn ist um 10.00 Uhr mit einem Empfang im Rathaus von Ering, Paul-Sporrer-Str. 7, anschließend wird das „Informationszentrum Europareservat in Ering besucht.

26.04.2009 in Europa von Rottal-InnSPD

Klare Regeln statt ausufernder Bürokratie

 

SPD-Delegierte beim SPD-Europa-Parteitag in München

„Wir brauchen klare Regeln und Mindeststandards für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer in Europa. Europa darf keinesfalls nur als Bürokratiemonster wahrgenommen werden“, das fordern die SPD-Delegierten Dr. Bernd Vilsmeier aus Marklkofen-Steinberg und Thomas Asböck aus Johanniskirchen, die die SPD-Kreisverbände der beiden Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal-Inn beim SPD-Europa-Parteitag im Münchener Gewerkschaftshaus am vergangen Samstag vertreten haben.

20.04.2009 in Europa von Rottal-InnSPD

MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler und SPD-Europakandidat Christan Flisek zu Besuch auf der Gerner Dult

 

Im Rahmen seiner Niederbayern Tour ließ es sich der SPD-Europaabgeordnete Wolfgang Kreisl-Dörfler nicht nehmen zusammen mit dem SPD-Europakandidaten Christian Flisek zur Eröffnung der Gerner Dult zukommen, um die Einladung von Graf von Lösch und der SPD-Kreisvorsitzenden Renate Hebertinger anzunehmen.

Termine

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16.05.2022, 19:00 Uhr Veranstaltung online zum Thema „Ukraine und Russland“ der Georg-von-Vollmar-Akademie
„ Hybride Kriegsführung: Desinformation und Zensur als Waffe? – zur Relevanz der freien Presse in …

01.06.2022, 19:00 Uhr Stammtisch
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns in einem offenen Stammtisch um uns über lokale und nationale Theme …

04.06.2022 AG SPDqueer Niederbayern: 3. CSD

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