Zukunft beginnt vor Ort - gemeinsam für Pfarrkirchen!

08.07.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Eine Arche Noah mitten im Rottal

 

SPD-Politiker besuchen Herberts Gnadenhof in Hebertsfelden

„Auf Ihrem Bauernhof in Zaining bei Hebertsfelden kann man einen Eindruck davon bekommen, wie es damals auf der Arche Noah gewesen sein muss, als alle Tiere friedlich mit- und nebeneinander lebten“, stellte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag und tierschutzpolitische Sprecherin Ruth Müller, MdL fest. Gemeinsam mit den Vertretern der SPD im Landkreis Rottal-Inn besuchte sie, auf Initiativen von Severin Eder, Herbert Crnila, um sich über die vielfältigen Aufgaben seiner Einrichtung zu informieren. Beim Rundgang begleitet wurden sie von Yvonne Auer, die zusammen mit ihrer Tochter Alina eine der vielen Ehrenamtlichen ist, die sich dort um über 120 Tiere in allen Größenklassen kümmern. „Als während der Corona-Lockdowns die Menschen im Home-Office und im Home-Schooling waren, haben sich viele Menschen ein Haustier angeschafft, ohne die nötige Expertise zu haben“, so Yvonne Auer. Jetzt werden die Tiere nicht nur wieder in die Tierheime zurückgegeben, sondern landen auch bei uns, insbesondere dann, wenn sie krank oder verletzt sind. „Es wird oft vergessen, dass manche Tiere auch eine sehr hohe Lebenserwartung haben und man sich damit über Jahrzehnte bindet“, bedauert Herbert Crnila die Entwicklung. Beispiele davon konnten die SPD-Politiker bei ihrem Rundgang genügend sehen: Papageien, die in großzügigen Volieren auf dem Hof stehen und schon ein halbes Jahrhundert auf dem Gefieder haben. Oder Pferde, bei denen die Besitzer zu alt geworden sind, um sie noch selbst zu versorgen oder verstorben sind. Zirkusponies, die für Auftritte nicht mehr geeignet sind oder blinde und taube Hunde, die dennoch auf die warme Stimme und Atmosphäre, die der Tierfreund Herbert ausstrahlt, reagieren. „Gerade Pferde kosten immens viel Geld im Unterhalt und in der tierärztlichen Versorgung“. Die „Trends“ in der Tierhaltung lassen sich wenige Monate später in den Tierheimen und Gnadenhöfen ablesen, das stellte Ruth Müller fest, als sie die vielen verschiedenen Hühner und Hähne sah: Während Corona gab es auf einmal einen Trend zur Hühnerhaltung und Selbstversorgung. Doch wenn der Hahn jeden Tag kräht, nervt es nicht nur die Nachbarn sondern auch die Besitzer. Und so werden – im wahrsten Sinne des Wortes – immer wieder neue Hähne, die lästig geworden sind, auf dem weitläufigen Bauernhof-Gelände nachts einfach über den Zaun geworfen, in der Hoffnung, dass sich dann schon jemand kümmern werde, erfuhren die Besucher des SPD-Kreisverbands.

Ähnlich sei es mit jungen Katzen, deshalb mache sich die BayernSPD-Landtagsfraktion schon lange für eine bessere Förderung der Katzenkastration stark, damit die Population eingeschränkt werde: „Katzenkastration ist Tierschutz“, ist sich Ruth Müller mit den Verantwortlichen des Gnadenhofs einig. Denn unkastrierte Katzen zeugen durch ihre hohe Vermehrungsrate viele Nachkommen. Gerade in Gebieten, in denen sich verwilderte Hauskatzen ansiedeln, führt das immer wieder zu Tierschutzproblemen, Erkrankungen und Infektionen der jungen Katzen. Zudem habe man auch schon parlamentarische Initiativen zum Verbot der Qualzucht, zu Welpentransporten und dem Verbot für einen Handel von Tieren im Internet gestartet. „Tierschutz besteht auch aus viel Aufklärungsarbeit“, pflichtete Fabian Gruber bei, der mit seiner Familie selbst Hühner zuhause im Garten hält. Der Verein in Zaining finanziert sich durch Spenden, Bewirtungen bei Besuchen vor Ort und Tierpatenschaften. Für die Spendenkasse hatte die SPD-Abgeordnete Ruth Müller einen Scheck in Höhe von 200 Euro dabei. Und der Kreisvorsitzende Severin Eder hatte sein Herz an Xina verloren und übernahm für die Haflingerstute eine Tierpatenschaft. Auch Benjamin Lettl wird wohl in Zukunft ebenfalls häufiger in Zaining zu Gast sein, denn er ist neuer Pate des Hochlandrindes Herkules. Der Hebertsfeldener SPD-Ortsvorsitzende Martin Stallhofer bedankte sich zum Schluss bei der Landtagsabgeordneten Ruth Müller für ihren Besuch. „Die SPD lebt, ist vor Ort präsent und braucht sich vor niemandem zu verstecken. Gerade Ruth Müller ist in Niederbayern omnipräsent und hat immer ein offenes Ohr.“, so Stallhofer.

Foto: Geli Eder V. l. n. r.: Fabian Gruber, Ruth Müller, Herbert Crnila, Benjamin Lettl, Severin Eder, Michael Altenbuchner, Philipp Konrad, Martin Stallhofer.

14.04.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Kinoabend für und mit Frauen

 

MdL Ruth Müller: Wir brauchen die Perspektiven von Frauen in der Politik 

Massing. Zu einem Kinoabend im Massinger Rupertuskeller hatte durch die Initiative von Fabian Gruber die SPD im Landkreis Rottal-Inn die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL eingeladen. In seiner Begrüßung machte der stellvertretende Vorsitzende, Benjamin Lettl deutlich, dass in der Rückschau natürlich bereits viele Meilensteine erreicht worden sind, diese aber noch lange nicht ausreichen, wenn man dem Auftrag des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ernst nehme. Diesen Satz habe im Übrigen die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert gegen viele Widerstände hineinverhandelt. Und selbst danach sei es noch ein langer Weg gewesen, von der Abschaffung des Gehorsamsparagraphs im Jahr 1957 bis hin zur Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe im Jahr 1997. „Friedrich Merz hat damals übrigens dagegen gestimmt“, rief Benjamin Lettl in Erinnerung. Denn auch dieses Thema wurde im Film „Die Unbeugsamen“ angesprochen. Der Film erzählt von der Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit großer Geduld. Der Film als beeindruckendes Zeitdokument begeisterte die Gäste und gab Anstoß zu vielfältigen Diskussionen. 

Ruth Müller spannte in ihrer einführenden Rede den Bogen von den Errungenschaften der Vergangenheit hin zu den Herausforderungen der Gegenwart: „Wie uns der Film zeigt, haben wir in der Zwischenzeit vieles erreicht. Aber Corona hat auch wieder deutlich gemacht, dass Frauen im Erwerbsleben oft diejenigen sind, die zugunsten der Familie zurückstecken. Es waren überwiegend Frauen, die zuhause geblieben sind und sich um die Care-Arbeit gekümmert haben. Es waren meistens Frauen, die das Home-Schooling organisiert haben und die ihre Arbeitszeit reduziert haben.“

Im Anschluss lud der Kreisvorsitzende der SPD Rottal-Inn, Severin Eder noch dazu ein, über das Gesehene zu sprechen. Die Resonanz auf das Kino im Rupertuskeller war eindeutig: Eine Wiederholung wurde von allen Seiten gewünscht. 

 

Bildunterschrift

Fotograf: Michael Altenbuchner  

v. l. n. r.: Benjamin Lettl, Luisa Haag, Maria Bellmann, Ruth Müller, MdL und Severin Eder

13.04.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Pressemitteilung der SPD Rottal-Inn

 

In der vorerst letzten digitalen Vorstandssitzung haben sich die Rottaler Genossinnen und Genossen mit aktuellen Themen und Planungen auseinandergesetzt. “Wir haben bereits die ersten thematischen Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unseren themenbezogenen Veranstaltungen einladen, denn Politik funktioniert nur im Dialog und schon gar nicht von oben nach unten.”, so der SPD-Kreisvorsitzende Severin Eder. 

Ein Hauptthema dieser Sitzung ist die aktuelle Lage der Menschen in der Ukraine gewesen. Dabei hat Marion C. Winter als engagierte Bürgerin über ihr Engagement mit ihrem Verein Frauenbaum e.V. gesprochen, wie sie den Menschen in der Ukraine vor Ort Hilfe zukommen lässt. “Es ist erschreckend, wie dramatisch sich die Lage vor allem für die Zivilisten dort gestaltet. Hilfsgüter dort hinzubringen wird immer schwerer. Doch die Bereitschaft, diesen Menschen zu helfen, ist groß”, berichtet das Vorstandsmitglied des Frauenbaum e.V.. Mit eindrucksvollen Bildern erläutert sie wie die Hilfe aus dem Rottal-Inn koordiniert und bis an die Zielregion gebracht wird. Dabei sieht sie die Bereitschaft zur Hilfe von Schülerinnen und Schülern einiger Rottal-Inner Schulen an den Hilfsaktionen als besonders eindrucksvoll. Die Hilfsaktivistien stellt kar: “Bedenken bereitet mir jedoch die Tatsache, dass sich viele Menschen bereits an das Leid der Menschen in der Ukraine gewöhnt haben. Es ist so wenig was wir tun können, um zu helfen, aber auch das ist wichtig. Jedes Paket was zu einem Menschen kommt, der nichts mehr hat, jede Packung Medikamente, die Schmerzen mildert, jede saubere Binde, die eine Wunde verschließen kann, jedes Brot, das einen Magen füllt, alles ist wichtig und hilft.” 

Daher sieht die SPD sich hier in der Verantwortung, dies zu thematisieren und aktiv zu unterstützen. Zudem sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sich in ihren Möglichkeiten solidarisch zu zeigen und zu beteiligen. Weitere konkrete Informationen wie die Menschen in Rottal-Inn helfen können, sind auf der Homepage des Vereins Frauenbaum e.V. zu finden (https://www.frauenbaum.de/ukraine-hilfe). “Dass wir als SPD Rottal-Inn diese Hilfsaktionen unterstützen, ist ein demokratischer Auftrag, den wir selbstverständlich wahrnehmen”, hebt Fabian Gruber aus dem Ortsverein Eggenfelden hervor. 

Zum Schluss wurde noch über die strukturelle Arbeit innerhalb der SPD Rottal-Inn diskutiert, wie die Menschen bestmöglichst erreicht und eingebunden werden können. Als eine moderne Volkspartei hat sich die SPD-Kreisvorstandschaft Rottal-Inn bereits auf den Weg in eine moderne und zugleich in der Region verwurzelte Zukunft gemacht. “Wir möchten uns für einen Politikstil mit klarer Haltung einsetzen, der nahe bei den Menschen und proaktiven im Austausch mit ihnen ist. Das ist ein wichtiger Teil unseres politischen Selbstverständnisses”, stellt der SPD-Kreisvorsitzende Eder abschließend fest." 

21.02.2022 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Rottal-Inn ist bunt!

 

Am 19.02.2022 nahm die Kreis SPD geschlossen an der Kundgebung "Hass ist keine Alternative" teil und zeigte klare Kante gegen Rechts.

Für die SPD sprach Fabian Gruber aus Massing - hier ist die Rede in voller Länge:
"Liebe Bürger:innen, Genoss:innen und Freunde der Demokratie, mein Name ist Fabian Gruber und ich spreche heute als Vertreter der Kreis-SPD Rottal-Inn.

Ich freue mich sehr, heute mit Euch gemeinsam hier zu sein. Schön, dass Ihr alle da seid und Flagge gegen Hass, Hetze und Rechts zeigt. Wir stehen hier, um als eine Gemeinschaft, mit einer Stimme vereint für unsere Freiheit, unsere Art zu leben und unsere Demokratie einzustehen. Schon vor mehr als 2000 Jahren haben sich Bürger versammelt und die ersten Furchen der Demokratie in die Geschichte der Menschheit geschlagen. Auch wir sind heute hier zusammengekommen, um gemeinschaftlich Demokratie zu leben. Das höchste Gut unseres Zusammenlebens ist genau diese Freiheit. Diese Freiheit fordert aber von jedem einzelnen, Verantwortung zu übernehmen und Solidarität für die Gemeinschaft zu zeigen. Wir wollen heute Respekt zeigen, Respekt für alle, die sich seit Jahren für unsere Demokratie einsetzten und mutig gegen Hass und Hetze Tag für Tag vorgehen.
Das gilt besonders allen ehrenamtlich engagierten Menschen, die Anfeindungen und Schlimmeres ausgesetzt sind. Ihnen gilt unsere Hochachtung und Ihnen wollen wir auch heute zurufen. Ihr seid nicht allein, wir stehen an eurer Seite.

Auch möchte ich daran erinnern, dass genau heute vor zwei Jahren in Hanau, bei einem schrecklichen, rechtsextremistischen Anschlag, neun Mitbürger:innen grausam ermordet wurden. An einem Tag wie diesen, zeigt sich die hässlichste Fratze rechten Terrors. Lasst uns daher gerade heute, selbstbewusst und mutig den Menschen zeigen, Rottal-Inn, Pfarrkirchen ist bunt. Wir zeigen heute, dass wir für Solidarität und Respekt, für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen. Wir möchten heute allen zeigen, dass wir vereint, auf dem Boden unseres Grundgesetzes, füreinander da sind. Sich mit Worten klar von Rechts abzugrenzen, ist eine Verpflichtung für alle demokratischen Parteien Deutschlands.

 

Doch dies auch auf der Straße, sichtbar und transparent der Gesellschaft zu zeigen, durch eine Demonstration wie dieser, ist eine unverzichtbare Notwendigkeit, die von allen Parteien und vor allem von all unseren gewählten VolksvertreterInnen erfüllt werden muss. Auch wenn sich heute nicht alle demokratischen Kräfte dazu aufraffen konnten hier zu sein, Wir tun heute genau das. Aktiv für eine freie, solidarische und offene Gesellschaft Flagge zeigen. Schön, dass Ihr hier seid. Denn es ist entscheidend, dass wir hier sind. Für Freiheit und Vernunft! Für Respekt und Vielfalt! Für Solidarität! Denn es lebe unsere freie Gesellschaft, es lebe unsere Demokratie Freundschaft!"

23.10.2010 in Allgemein von Rottal-InnSPD

Trauer um Loki Schmidt und Hermann Scheer

 

Pressemitteilung, 21.10.2010

"Die Rottal-InnSPD trauert um Loki Schmidt und Hermann Scheer. Die Nachricht von ihrem Tod bewegt uns alle sehr", so die SPD-Kreisvorsitzende Renate Hebertinger.

Termine

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05.10.2022, 19:00 Uhr Stammtisch der SPD Pfarrkirchen
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns in einem offenen Stammtisch um uns über lokale und nationale Theme …

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